faq*s

hier ein paar antworten aus dem immer reicher werdenden schatz unserer gemachten erfahrungen auf die häufigsten nachfragen zum pilze selber gründen (falls du deine frage nicht hier findest, dann kontaktiere uns gerne):

was brauche ich für den anfang?

– motivierte mitstreiter

– zugang zu einer stanz/-bindemaschine (nadel- und faden bzw. leimbindung geht natürlich auch, war für uns aber nicht praktikabel) und einem schneidegerät (kostet neu jeweils knapp 150 €)

– mindestens einseitig verwendbares „müll“-papier

welche kontakte sind hilfreich?

– im prinzip alle, denn es sind immer ein paar leute dabei, die mithelfen wollen, neue ideen einbringen, material liefern oder blöcke abhnehmen. also postet, bloggt, facebookt, twittert, traut euch in das rampenlicht der medien und kommuniziert was das zeug hält (natürlich immer auf die eigene gesundheit achtend!)

– richtig gold wert war für uns der kontakt zum umweltreferat der universität. die referentin uns mit allen offiziellen genehmigungen geholfen, wo wir ohne ihre hilfe möglicherweise verzweifelt wären (die erlaubnis zum aufstellen der kisten zu bekommen hat ein halbes jahr gedauert)

wie sieht das rechtlich aus mit dem papier?

– hierzu gibt es 3 themengebiete:

a) eigentum: meist gehört weggeworfenes papier einem entsorgungsunternehmen oder der uni. durch nachfragen bekommt man aber leicht die nutzungsrechte und darf das papier abzweigen. solange das wühlen in altpapiersäcken/-körben unauffällig betrieben wird, wird es auch toleriert :).

b) datenschutz: manchmal enthält weggeworfenes papier sensible daten, die nicht weitergegeben werden sollten. für deren vernichtung ist außerdem meist jemand (in unserem fall die universität) verantwortlich, was es diesem jemand mitunter schwierig macht die papierweiterverwendung offiziell zu erlauben. hier helfen erstens deutliche hinweise (so zum beispiel) bei den aufgestellten sammelkisten, die sich zudem optisch gut von den papierkörben abheben sollten, und zweitens das aussortieren beim mischen des papiers.

c) urheberrecht: gelegentlich werden urheberrechtlich geschützte werke oder auszüge daraus weggeworfen, die nur einem begrenzten nutzerkreis (z.b. bibliotheksbenutzer) zugänglich gemacht werden dürfen. um diesem problem aus dem weg zu gehen durchmischen wir unser gesammeltes material, so dass nur wenige und nicht zusammenhängende seiten eines werkes in einem block auftauchen. außerdem sehen wir den inhalt der beschrieben seiten gemäß dem urheberrechtsgestz als beiwerk an, da es sich bei unseren blöcken um müll-kunstwerke mit beschreibbaren vorderseiten handelt.

nervt euch das, wenn ich euch etwas frage?

– nein, du kannst auch gerne mal zu besuch vorbeikommen oder uns einladen zum quatschen und zusammen aktiv werden. wir wollen schließlich die welt verändern ;).

noch mehr…

… infos und erfahrungen gibt auf dieser checkliste (die haben wir für eine aktion des blauen engels mal zusammengestellt)

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